Rechtsschutz für Mieter  blaues haus als icon

Wohnen ist ein elemtares Grundrecht

Wohnen gehört zu den elementaren Bedürfnissen und ist somit ein Grundrecht. Im Artikel 13 des deutschen Grundgesetzes steht, dass die Wohnung unverletzlich ist. Artikel 12 der allgemeinen Erklärung der Menschenrechte legt fest: „Niemand darf willkürlichen Eingriffen in sein Privatleben, seine Familie, seine Wohnung und seinen Schriftverkehr oder Beeinträchtigungen seiner Ehre und seines Rufes ausgesetzt werden. Jeder hat Anspruch auf rechtlichen Schutz gegen solche Eingriffe oder Beeinträchtigungen.“

 

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Die Wohnung ist der Mittelpunkt des sozialen Lebens und der privaten Existenz und
somit ein entscheidender Teil von Lebensqualität!

 

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Warum Mietrechtsschutz abschließen?

  • über 270.000 Mietrechtsstreitigkeiten wurden 2014 vor Gericht ausgetragen (Quelle: DMB)
  • hohes Kostenrisiko bei gerichtlichen Auseinandersetzungen mit unabhängigen Gutachtern
  • unter Umständen lange Prozessdauer ab Klageerhebung bis zum Urteil und Prozessende
  • mit Mietrechtsschutz müssen Sie nicht vor dem Kostenrisiko eines Rechtsstreites kapitulieren

 

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„Das Gut Wohnung fällt in die Kategorie der Vertrauensgüter. Zwischen denen, die das Gut anbieten, und denen, die es nachfragen, existiert normalerweise ein ungleiches Verhältnis der Kompetenz und der Information. Diejenigen, die eine Wohnung suchen, durchschauen deren Qualität nicht auf den ersten Blick, weil diese sich erst im Lauf einer längeren Nutzung erschließt. Sie sind darauf angewiesen, dem Anbieter zu vertrauen. Ihre Verhandlungsposition ist schwächer, wenn sie der Marktmacht des Anbieters ausgesetzt sind. Von daher legen gute Gründe es nahe, die Gewährleistung oder gar die Bereitstellung von Wohnungen einer öffentlichen Regie zu überlassen.“   Prof. Dr. Friedhelm Hengsbach
Quelle: caritas.de

 

 

 

Versichert sind die Kosten zur Wahrnehmumg Ihrer rechtlichen Interessen aus Mietverhältnissen.

 

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Bei welchen Streitigkeiten zahlt die Mietrechtsschutzversicherung?

zum Beispiel:

  • Vermieter zahlt nach Rückgabe der Wohnung die Kaution nicht zurück
  • Vermieter verlangt bei Auszug die völlige Renovierung der Wohnung
  • Streit mit Nachbarn
  • die Mieterhöhung erscheint Ihnen ungerechtfertigt
  • der Hauseigentümer verlangt die Umlegung von Moderniesierungskosten
    auf den Mieter
  • die Kündigung wegen Eigenbedarfs scheint Ihnen vorgetäuscht
  • das Betreten der Wohnung bestimmter Personen wird verboten
  • die Nebenkostenabrechnung erscheint Ihnen zu hoch und der Vermieter
    verweigert die Einsicht in Rechnungen
  • Vermieter lehnt es ab festgestellte Mängel (z.B. undichte Fenster,
    feuchte Wände, defekte Heizung) zu beseitigen
  • Repararturen werden vom Vermieter mangelhaft ausgeführt
  • ein bestimmter Ersatzmieter wird vom Vermieter abgelehnt
  • das Gericht bewilligt keine Räumungsfrist

 

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Die Rechtsschutzversicherung übernimmt die Kosten für Anwaltsgebühren,
Gerichtsgebühren
und vom Gericht bestellte unabhängige Gutachter.

 

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Der MIetrechtsschutz leistet zum Beispiel nicht bei Schadensfällen

  • in denen es um die Abwehr von Schadenersatzforderungen geht,
    dieses übernimmt die private Haftpflichtversicherung (z.B. der Vermieter
    beschuldigt Sie  zu Unrercht die Wohnungseingangstür zerkratzt zu haben
    und fordert Schadenerstz)
  • die vorsätzlich und rechtswidrig  verursacht wurden

 

 

 

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Was bedeutet der Begriff Wartezeit?

Für Streitigkeiten, die sich während der Wartezeit ereignen, besteht kein Versicherungsschutz.
Dadurch soll verhindert werden, dass ein Neukunde eine Streitigkeit auf sich zukommen sieht
und vorher noch schnell einen Mietrechtsschutz abschließt.

Keine Wartezeit besteht bei

  • Schadenersatzansprüchen, da sich hier der Schadensfall nicht vorhersehen läßt und
    für den Kunden nicht beeinflußbar ist
  • bestehender Vorversicherung und lückenlosen Versichererwechsel
    In allen anderen Fällen muss der Versicherungsfall nach der vertraglich
    vereinbarten Wartezeit eingetreten sein, damit die Mietrechtsschutzversicherung
    die Kosten des Rechtsstreites übernimmt. Die Wartezeit beträgt in der Regel 3 Monate.

 

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Sollte man auf zukünftigen Mietrechtsschutz verzichten, weil der Versicherungsfall 
während der Wartezeit eingetreten ist?

Schließen Sie trotzdem einen Mietrechtsschutz ab, weil

  • Sie vielleicht an einen prozessfreudigen Vermieter geraten sind, der bei
    Auseinadersetzungen schnell mit Klage droht
  • Ihr Vermieter einen Vermieter-Rechtsschutz haben kann und die Kosten
    eines juristischen Streites für ihn abgedeckt sind
  • bei nachbarschaftlichen Streitigkeiten der Nachbar rechtsschutzversichert
    sein kann und damit im Vorteil Ihnen gegenüber ist
  • Sie damit ihr elemtares Grundrecht (Wohnen) schützen

 

 

 

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Wie hoch ist der Jahresbeitrag für Mietrechtsschutz?

Die Höhe des Beitrages hängt von verschiedenen Faktoren ab. Wird Mietrechtsschutz als
Einzelrisiko (ohne Privat-, Berufs und Verkehrs-Rechtsschutz) mit einer Selbstbeteiligung
im Schadensfall abgeschlossen, ist das der günstigste Versicherungsschutz.

Hier mit dem Mieterrechtsschutz-Vergleich die genaue Prämie berechnen.

Alternativ kann Mietrechtsschutz in Rechtsschutz-Pakete (Auto-Verkehr-Privat-Beruf)
mit eingeschlossen werden.

 

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Zur Entlastung des Haushalts-Budget bieten Versicherungen unterjährige Zahlweise an.
Die Jahresprämie kann auch halbjährlich, vierteljährlich oder monatlich gezahlt werden.

Wichtig! Monatliche Zahlweise geht nur im Lastschriftverfahren. Der Mindestbeitrag muss
10,-€ im Monat betragen.

Kontakt

Jens Christinger
gepr. Versicherungsfachmann (BWV)
Telefon +49 5021 914903
Fax        +49 5021 914905

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